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medizin-in-europa.de / Journal / Alles Roger?
21.
Oktober
Ein Beitrag von Max
Student in Array

Alles Roger?

Oft werden wir gefragt, ob ein Medizinstudium in englischer Sprache nicht eine zusätzliche oder sogar unnötige Hürde auf dem Weg zum Arztberuf ist.

Heute wollen wir Dir eine Antwort auf diese Frage geben.

Die Welt ist in diesen Tagen globaler denn je. Wir liken Produkte Made in Germany, fliegen Economy oder vielleicht Premium in die USA und finden in letzter Zeit sogar, dass unsere Lieblingsserien im Originalton mehr Witz versprühen als in der synchronisierten Fassung.

Auf dieser Basis sollte es an der Zeit sein, die Vorteile eines internationalen Studiums zu erkennen.

Fangen wir mit dem Besten an, nämlich mit Dir: Wenn Du in der Schule Englischunterricht hattest, kannst Du bereits beruhigt davon ausgehen, dass Dein Englisch gut genug ist, um ein Medizinstudium durchzustehen. Alle Beteiligten wissen, dass Du Medizin studierst und nicht Anglistik. Keiner schaut einen schief an, wenn ihm das past perfect von "genesen" erst nach einem Moment des Nachdenkens einfällt.

Jetzt wo geklärt ist, dass Dein Englisch gut genug ist, befassen wir uns damit, was Du überhaupt lernen musst. Du weisst, dass in der Medizin vieles aus dem Lateinischen kommt. Zu Deinem Glück macht auch die englischsprachige Medizin hier keine Ausnahme, denn Medizin ist Medizin. Du lernst überwiegend Begriffe lateinischen Ursprungs, die meist allein je nach Aussprache zu deutschen oder englischen Fachbegriffen werden. Lernst Du also die Entzündung des Magens kennen, sagst du im Deutschen Gastritis und im Englischen gastritis, der Unterschied liegt in Deiner Aussprache des selben Wortes. Eine Blutung ist eine Hämorrhagie oder im Englischen a hemorrhage, der linke Ventrikel Deines Herzens ist the left ventricle und Dein Oberarmmuskel, der Musculus biceps wird zum biceps muscle. Wie Du merkst, sind sie Unterschiede überschaubar.

Gut, sagst Du, aber da müssen doch richtige Unterschiede sein, die wir Dir an dieser Stelle verschweigen. Tatsächlich gibt es Begriffe, die sich wirklich unterscheiden. Der Nervus ischiadicus ist im Englischen der sciatic nerve, Natrium wird zu sodium und Kalium sogar zu potassium, um mal ein paar der Unterschiede aufzugreifen.

Das ist aber nicht so schlimm, wie Du jetzt vielleicht denkst, denn zum einen ist die Liste der Unterschiede in der Gesamtschau dessen, was Du lernen musst, sehr gering. Zum anderen aber haben Deine Dozenten eine Ausbildung in ihrer Muttersprache gehabt, wo die Begriffe denen entsprechen, die Du kennst. Sprich, wenn Du Natrium zu Natrium sagst, wirst Du verstanden.

Wir halten fest, Du kannst gut genug Englisch und der Mehraufwand hält sich in Grenzen. Trotzdem willst Du ja nicht wissen, ob es geht, sondern ob es tatsächliche Vorteile gibt, wenn Du Medizin in englischer Sprache studierst.Alles Roger?

Selbstverständlich gibt es die! Du bist international wesentlich besser aufgestellt, verstehst nach dem Studium mit Leichtigkeit die zahlreichen englischsprachigen Fachartikel und kannst Deinem späteren Chef souverän entgegnen, dass Du Dich keineswegs überfordert fühlst, einen Kongressbeitrag auf Englisch vorzubereiten. Zum einen wird er Dich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darum bitten, zum anderen gibt es bereits jetzt in Deutschland zahlreiche Kongresse in englischer Sprache, um mit internationalen Kollegen einen sinnvollen Dialog zu führen. Hier bist du in der komfortablen Position, mitreden zu können.

Alles Roger!

Dies ist ein Beitrag von Max.
Die ist ein Beitrag von Max und behandelt die Chancen eines Medizinstudiums in englischer Sprache.

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Studiengebühr Humanmedizin:
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Studienanfang:
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Aufnahmetests für das Studienjahr 2019/2020:
11. Mai 2019 (in Brünn)
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