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Die Pilsen Foodfair


Mit dem Frühjahr sprießen in den letzten Jahren auch die Streetfood Märkte fast schon traditionell hervor. Diesem Trend kann sich wie ich gesehen habe auch die Medizinische Fakultät in Pilsen nicht widersetzen und so kam es, dass die Gruppe ISMAP (Studentenverband der internationalen Studenten) ein Food Fair veranstaltete, in dem die verschiedenen Nationalitäten der Internationalen Studenten eine Auswahl ihrer Spezialitäten aus der Heimat zum Probieren anbot.

Jedes Land bekam in der Eingangshalle des Universitätsgebäudes einen Tisch zugeteilt, auf dem aufwändige und einfache, aber kein schlechtes Gericht aufgetischt wurde. Auch die tschechischen Kollegen waren mit einem Stand vertreten und überzeugten mit deftigen Gerichten. Am Eingang der Universität mussten wir zunächst Coupons erwerben, die mit 10 Kronen das Stück äußerst erschwinglich waren. An den Ständen war es dann den Verkäufern überlassen, wie viele Coupons sie für ein Gericht verlangten. Da sich fast alle Nationalitäten der Uni versammelt hatten und jede nicht nur eine Spezialität anbot, war ich sehr schnell sehr froh um die durchwegs kleinen Portionen, die als kurze Gaumenfreude gerade richtig dosiert waren.

Ich begann in Mexico mit Tortilla, reiste nach Indien, um ein herrliches Reisgericht mit Hühnchenfleisch und Joghurt zu probieren, schaute dann in meiner Heimat bei Obatzda und Kartoffelsalat vorbei und endete in Tschechien, wo ich von der Größe der Portion aus Fleisch und Meerrettich fast überfordert wurde. Um der Gefahr zu entgehen, zu satt für eine Dessert- Runde zu sein, machte ich mich mit einigen Kommilitonen auf, um mit den Köchen über ihre Rezepte und Arten der Zubereitung zu sprechen. Natürlich nie ohne dabei ein Versprechen abgegeben zu haben, bald zum Probieren zurück zu kommen.
Die Pilsen Foodfair
Nachdem wir einige Zeit nur zum Schauen und nicht zum Essen zwischen den Ständen unterwegs waren, kam auch die Lust auf Nachtisch zurück. In meiner zweiten Runde kostete ich von einem griechischen Blätterteigauflauf mit reichlich Milchcreme und Honig, den berühmten portugiesischen Pastel de nata, eine Art Käsekuchen in Form eines Cupcakes und einem Schweizer Nuss- Kipferl. Nun war aber wirklich Schluss mit Essen, ich war mehr als satt. Die Kollegen aus der Schweiz forderten noch kurz mein Glück heraus, da sie einen übergroßen Lindt- Goldhasen verlosten und jeder die Chance darauf bekam, der seinen Namen auf einen Zettel schrieb und in die Lostrommel warf. Leider hoppelte er nicht zu mir.

Ich war froh, danach nicht mehr, wie manche Kommilitonen, zurück in eine Vorlesung oder Seminar zu müssen, sondern nach Hause fahren zu können, denn an Konzentration war zu diesem Zeitpunkt gerade nicht zu denken. Der Magen war einfach zu voll. Schön, dass es eine Möglichkeit für jedes Land gibt, sich zu präsentieren und einen Einblick über die Esskulturen und Geschmäcker der verschiedenen Nationen zu geben. Die Esskultur ist sehr aussagekräftig und prägend für jedes Land und es gehört meiner Meinung nach zu einem Internationalen Studium dazu, die eigene und fremde Kulturen auszutauschen.

Vielleicht geht ja auch erfolgreiches Studieren und Kontakte knüpfen durch den Magen?!
Dies ist ein Beitrag von Vitus.
Vitus studiert in englischer Sprache an der Medizinischen Fakultät der Prager Karlsuniversität in Pilsen.

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Die wichtigsten Fakten zum Studium in Pilsen auf einen Blick:

Angebotene Studiengänge:
Humanmedizin
Zahnmedizin

Studiengebühr Humanmedizin:
5.610 Euro/Semester*

Studiengebühr Zahnmedizin:
6.360 Euro/Semester*

Studienanfang:
zu jedem Wintersemester

Aufnahmetests für das Studienjahr 2020/2021:
24. Juni 2020
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